Infrarot aus der Sicht einer Heilpraktikerin
Die positiven Wirkungen von Infrarotlicht werden im Bereich von
Medizin und Kosmetik schon seit langem eingesetzt.
Das von DYANA®-IR erzeugte kurzwellige Infrarot-A der Direkt-Pads,
wirkt auf unseren Organismus besonders schonend, da sie von den
oberen Hautschichten nicht absorbiert wird und deshalb tief in das
Gewebe eindringen kann.
Die Wellen treffen auf die Blutgefässe am
Unterhautfettgewebe und
erwärmt sie, wodurch sich die Kernkörpertemperatur bis zu einem Grad
erhöhen kann. Die nachfolgende Erweiterung der Gefäße bedingt eine
bessere Durchblutung des Fettgewebes und macht einen vereinfachten
Abtransport der Fettsäuren über das Blut- und Lymphsystem erst möglich.
Neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen der Niedersächsischen Aka-
demie für Photomedizin und Gesundheitsbildung e.V. in Wennigsen bei
Hannover zufolge begünstigt Infrarotlicht auch stark das Abnehmen und
kann das Körperfett enorm reduzieren.
„Die Testreihe der Akademie ergab bei ca. 50% der Testpersonen
eine Gewichtsabnahme zwischen sechs und zehn Kilogramm innerhalb von vier
Wochen. Zwei bis vier Behandlungen wöchentlich waren dazu nötig. Diese, selbst
für die Wissenschaftler überraschenden Ergebnisse, veranlasste eine
weiterführende Studie an der Berliner Charité Klinik.“
Mit Fettsäuren verklumpte Blutkörperchen werden dabei ebenfalls freigesetzt.
Dadurch erhöht sich der Kalorienverbrauch und es stehen mehr Körperchen
zum Transport von Sauerstoff im Blut zur Verfügung. Durch das Mehrangebot an
Sauerstoff werden Stoffwechselorgane, wie z.B. Nieren oder Leber stimuliert und
es fördert eine Entkrampfung von schmerzhaften Muskelverspannungen. Außerdem
bewirkt die bessere Durchblutung eine Anregung des Immunsystems durch eine
verstärkte Bildung von Abwehrstoffen.
Schmerz- und entzündungsauslösende
Substanzen können schneller abtransportiert werden, die Zellaktivität wird
angekurbelt, abgestorbene Zellen entfernt und freie Radikale zerstört.
Die
gleichzeitige Anwendung mit neuro-muskulärer Stimulation wirkt sich darüber
hinaus positiv auf Hautbild, Muskeln, Knochen und Gelenke aus. Gerade
Problemzonen können effektiv und sanft mit dieser Methode behandelt werden.
INFRAROT-Wärme kann bei verschiedenen Indikationen helfen:
Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Nierenfunktionsstörungen, Stress,
Hals, Nasen, Ohren Rheuma, Arthrose, Arthritis, Hautkrankheiten, Cellulite,
Schulter-Muskelzerrungen, Bronchitis Erkältungen, Kreuzschmerzen, Sonnenbrand,
Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen, Lungenentzündung, Asthma, Blutunterdruck,
Herz- und Gefäßkrankheiten,
Entgiftung, Revitalisierung, Ohrrauschen,
Abnehmen, Schmerzlinderung, Hexenschuss, Schlaflosigkeit, Sportverletzungen,
Unterleibsschmerzen, Erschöpfung, Verletzungen, Gliedersteifheit, akute oder
chronische Muskelschmerzen, Muskel- und Gelenksteife unterschiedlicher Ursache
(mit Ausnahme akut entzündlicher Prozesse), tiefsitzende Beschwerden der
Lendenwirbelsäule, Verstauchungen, Hämatome sowie die Vorbereitung anderer
therapeutischer Maßnahmen wie zum Beispiel Massagen.
Aber auch zur Behandlung
chronischer Entzündungen außerhalb eines akuten Schubs eignet sich Rotlicht.
Dazu gehören zum Beispiel rheumatische Erkrankungen, chronische Bronchitis,
Sinusitis, Prostatitis, und Sklerodermie. Außerdem können IR-A-Anwendungen für
die Bekämpfung von peripheren Durchblutungsstörungen und bei Morbus Sudeck
helfen. Anwendungsgebiete sind ferner Allergien und verschiedene andere
dermatologische Erkrankungen, neurologische Krankheitsbilder wie das
Postpoliomyelitis-Syndrom und eine allgemeine immunologische Abwehrschwäche.
Infrarot-Tiefenwärme gilt als ausgezeichnetes Linderungsmittel.
Für
ältere Personen bietet Infrarot eine wertvolle Unterstützung zur Vorsorge und
Erleichterung bei vielen Problemen. Der Körper wird widerstands- und
leistungsfähiger.
Kontraindiziert ist eine Infrarot-Bestrahlung bei schweren
Herzerkrankungen, akuten Entzündungen, Koagulopathien und Thrombosen sowie
schwerem Diabetes mellitus, thyreotoxischen Krisen, terminaler
Niereninsuffizienz und hämolytischen Anämien. Streng genommen sind solche
Kontraindikationen nur für höhergradige Hyperthermien gültig. Doch die
Hersteller der neuen IR-A-Geräte, die keine höhergradige Hyperthermie erzeugen,
plädieren sicherheitshalber für die Beachtung der Kontraindikationen.
Alexandra Gebert, Heilpraktikerin
weitere Infrarotgrundlagen ersehen Sie auf folgenden Seiten:
Allgemeinverständlich: http://www.bodyform4u.de/geraete/infrarot1.shtml
Wissenschaftlich: http://www.bodyform4u.de/geraete/grundlagen.shtml

